
Schneller als ich dachte, lernte Emma nach der OP mit dem Kragen auf das Aussichtsbrett zu springen, zu futtern und zu trinken.
Derweil gab ich mir Mühe, für etwas Wellness zu sorgen. Habe – zuerst sicher etwas zögerlich und übervorsichtig, Hals und Kopf gewaschen und gekrault, auch mal mit dem Löffel eine Sonderration Schleckersoße gefüttert.
Als es überstanden war, bekam ich die Ehre, dass meiner kraulenden Hand mehr erlaubt wurde.
Vorher war nur kurzes Kraulen am Rücken erlaubt – jetzt sogar Ohren kneten – und sogar Bauch kraulen! Was für ein Geschenk, obwohl ich fürchtete, dass sie mich für zwei Wochen Kragen-tragen- müssen, hassen würde.
Und ich dachte, ich hätte Katzen-Erfahrung … ha, ha.